Stundensatz-Rechner – Ihren Stundensatz als Freelancer kalkulieren

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Lebenshaltungskosten

Was kostet dein Leben jeden Monat? Sei ehrlich — das ist deine Grundlage.

€ /Monat
€ /Monat
€ /Monat
€ /Monat
Als Selbstständiger zahlst du Krankenversicherung komplett selbst — ca. €350–600/Monat.
€ /Monat
€ /Monat
% vom Netto
Experten empfehlen 3–6 Monatsgehälter als Puffer. Starte mit 10–15%.
Dein Minimum-Netto pro Monat: € —
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Business-Kosten

Was kostet dein Betrieb? Diese Kosten trägt kein Arbeitgeber mehr für dich.

€ /Monat
€ /Monat
€ /Jahr
€ /Monat
€ /Monat
Ein guter Steuerberater kostet €1.500–3.000/Jahr — und spart meist mehr.
€ /Jahr
Business-Kosten pro Monat: € —
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Steuer & Vorsorge

Der Teil, den Anfänger gerne vergessen — und später bitter bereuen.

% des Umsatzes
Als Freelancer zahlst du Einkommensteuer + Gewerbesteuer (falls GbR/Einzelunternehmen). 30–40% sind Realität bei mittlerem Einkommen.
€ /Monat
Keine gesetzliche Pflicht — außer du bist rentenversicherungspflichtiger Selbstständiger. Aber du wirst es später nicht bereuen.
% Aufschlag
Du willst nicht nur überleben — du willst wachsen. 30% über Minimum ist ein guter Start.
04

Arbeitszeit

Nicht jede Arbeitsstunde ist fakturierbar. Die meisten Freelancer unterschätzen das massiv.

h/Woche
% davon
Realität: 60–70% deiner Zeit ist fakturierbar. Den Rest verbrauchst du mit Akquise, Admin, Buchhaltung, E-Mails, Angeboten.
Wochen/Jahr
Tage/Jahr
Als Selbstständiger gibt es kein Krankengeld in den ersten Wochen. Einplanen ist kein Pessimismus — es ist Realismus.

Stundensatz als Freelancer kalkulieren — das steckt dahinter

Viele Freelancer setzen ihren Stundensatz zu niedrig an — nicht weil sie sich zu wenig zutrauen, sondern weil sie nicht alle Kostenfaktoren berücksichtigen. Ein Angestellter kostet den Arbeitgeber etwa doppelt so viel wie sein Nettogehalt. Als Freelancer müssen Sie diese "unsichtbaren" Kosten selbst einpreisen: Kranken- und Rentenversicherung, Urlaubsausfälle, Krankheitstage, Steuern, Weiterbildung und die Zeit für Akquise und Verwaltung.

Dieser Rechner geht in vier Schritten vor: Wunscheinkommen, Kosten und Versicherungen, verfügbare Arbeitsstunden und Gewinnmarge. Das Ergebnis ist ein realistischer Mindeststundensatz — kein Wunschdenken, sondern solide Kalkulation.

Häufige Fragen zum Stundensatz-Rechner

Wie berechne ich meinen Freelancer-Stundensatz?

Grundformel: (Jahresnettowunsch + Steuern + Krankenversicherung + Rücklagen + Geschäftskosten) ÷ produktive Jahresstunden. Produktive Stunden: ca. 1.100 bis 1.300 nach Abzug von Urlaub, Krankheit und Overhead.

Was ist ein realistischer Stundensatz in Deutschland?

Einsteiger: 50–70 €/Std. Mit 3–5 Jahren Erfahrung: 80–120 €/Std. Spezialisten und Senior-Freelancer: 120–200 €/Std. und mehr. Entscheidend ist nicht der Marktdurchschnitt, sondern Ihre Kostenstruktur.

Warum ist mein Stundensatz höher als beim Angestellten?

Als Freelancer zahlen Sie alle Arbeitgeberanteile selbst: Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung (~20–25%), keine bezahlten Urlaubstage (~12%), kein Krankengeld, keine betriebliche Altersvorsorge. Das macht 30–40% des Stundensatzes aus.

Wie viele produktive Stunden hat ein Freelancer pro Jahr?

Bei 220 Arbeitstagen minus 25 Urlaub, 10 Krankheit und ~30% Overhead (Akquise, Buchhaltung, Meetings) bleiben realistisch 1.100 bis 1.300 fakturierbare Stunden — nicht 1.760 wie beim Vollzeit-Angestellten.